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  • AutorenbildChristian Sommer

Bodenaufbau mit Schaumglasschotter: Eine nachhaltige Lösung für den Fußbodenaufbau


In unserem Hausprojekt haben wir uns für eine innovative und nachhaltige Lösung beim Bodenaufbau entschieden: Schaumglasschotter. Dieses Material hat sich als äußerst effizient und umweltfreundlich erwiesen und bietet zahlreiche Vorteile gegenüber herkömmlichen Materialien wie Kies oder Schotter.



Schritt 1: Alten Fußboden entfernen

Zunächst haben wir den gesamten alten Fußboden im Erdgeschoss entfernt. Das umfasste den Estrich und die Ziegel, die wir fachgerecht entsorgt haben.



Kernsanierung Boden, Schaumglasschotter, Betonboden, Am Sommerplatz


Schritt 2: Lehmboden auskoffern

Anschließend haben wir den Lehmboden auf eine Tiefe von 20 cm ausgekoffert. Dieser Schritt war wichtig, um Platz für den neuen Bodenaufbau zu schaffen und eine ebene Oberfläche zu gewährleisten. In diesem Zusammenhang haben wir natürlich die Abwasserleitungen neu verlegt.



Kernsanierung Boden, Schaumglasschotter, Betonboden, Am Sommerplatz


Schritt 3: Geotextilvlies verlegen

Nachdem der Lehmboden entfernt war, haben wir ein Geotextilvlies verlegt. Dieses dient als Trennschicht zwischen dem Untergrund und dem Schaumglasschotter und verhindert das Durchmischen der Materialien.


Schritt 4: Schaumglasschotter einbauen

Nun war es an der Zeit, den Schaumglasschotter einzubauen. Dieses Material besteht aus recyceltem Glas und hat eine poröse Struktur, die eine hervorragende Wärmedämmung bietet. Zudem ist Schaumglasschotter leicht und einfach zu verarbeiten, was die Arbeit erleichtert. Durch die poröse Struktur ist das Material außerdem Kapillarbrechend und verhindert so, dass aufsteigen von Feuchtigkeit.


Neben den Abwasserleitungen haben wir auch gleich Lehrrohre von Außen in den Keller verlegt, somit sind wir für die weiteren Arbeiten sehr flexibel.


Das Material wurde nach dem Einbau mit einer leichten Rüttelplatte (Max. 120 kg) verdichtet, beim Einbau ist unbedingt darauf zu achten das, dass Material um ca. 30% verdichtet wird.



Kernsanierung Boden, Schaumglasschotter, Betonboden, Am Sommerplatz


Vorteile von Schaumglasschotter:


  1. Umweltfreundlichkeit: Schaumglasschotter wird aus recyceltem Glas hergestellt und trägt somit zur Reduzierung von Abfall bei.

  2. Wärmedämmung: Die poröse Struktur des Schaumglasschotters sorgt für eine hervorragende Wärmedämmung, was zu einer verbesserten Energieeffizienz des Gebäudes führt.

  3. Leichtigkeit: Schaumglasschotter ist leicht (ca. 300kg/m3) und einfach zu verarbeiten, was die Arbeit erleichtert und die Bauzeit verkürzt.

  4. Langlebigkeit: Das Material ist äußerst stabil und langlebig, was zu einer langen Lebensdauer des Bodens führt.

  5. Wasserdurchlässigkeit: Die poröse Struktur des Schaumglasschotters ermöglicht eine gute Wasserdurchlässigkeit, was das Risiko von Feuchtigkeitsschäden reduziert.

Insgesamt hat sich der Einsatz von Schaumglasschotter als äußerst vorteilhaft erwiesen. Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und können diese nachhaltige Lösung für den Bodenaufbau nur empfehlen. Es macht sich deutlich bemerkbar, dass keine Feuchtigkeit mehr im Boden aufsteigt. Eine nachhaltige Lösung für den Fußbodenaufbau.


Nachdem wir den Schaumglasschotter erfolgreich eingebaut hatten, ging es darum, eine stabile und langlebige Betonschicht zu gießen. Hierbei haben wir uns für eine Betonmischung der Güteklasse C25/30 entschieden, die eine hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit gewährleistet.


Schritt 1: PE-Folie zur Trennung verlegen

Zunächst haben wir eine PE-Folie zur Trennung zwischen dem Schaumglasschotter und dem Beton verlegt. Diese Folie dient als Schutzschicht und verhindert das Durchmischen der Materialien.


Schritt 2: Beton gießen

Anschließend haben wir den Beton in einer Stärke von ca. 20 cm gegossen. Die Betonmischung der Güteklasse C25/30 zeichnet sich durch eine hohe Festigkeit und Dauerhaftigkeit aus, was für eine stabile und langlebige Bodenkonstruktion sorgt.





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